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Informationen zum Energieausweis

Mit Inkrafttreten der neuen EnEV (EnergieEinsparVerordnung) am 1. Oktober 2007 werden Energieausweise schrittweise eingeführt. Wer ein Gebäude, eine Wohnung oder eine Nutzungseinheit verkaufen oder neu vermieten will, muss ab Mitte 2008 potentiellen Kauf- oder Mietinteressenten auf Verlangen einen Energieausweis vorlegen.

Der Energieausweis liefert die ersten wichtigen Informationen über den energetischen Zustand einer Immobilie und zeigt dem Eigentümer oder der Eigentümerin, ob sich eine Sanierung lohnt. Dem Mieter oder der Mieterin erleichtert der Energieausweis die Suche nach einer passenden Wohnung und hilft, die künftigen Energiekosten besser abzuschätzen. Der Energieausweis ist somit eine praktische Entscheidungs- und Orientierungshilfe beim Einstieg in die energetische Gebäudemodernisierung oder bei der Wahl der passenden Immobilie.

Hauseigentümer und Hauseigentümerinnen, deren Wohngebäude vor 1966 erbaut wurde, müssen Miet- oder Kaufinteressenten ab dem 1. Juli 2008 einen Energieausweis vorlegen. Ein halbes Jahr später – ab dem 1. Januar 2009 – gilt dieses für alle Wohngebäude.

Für Büro- und Nichtwohngebäude wird der Energieausweis bei Verkauf oder Vermietung ab dem 1. Juli 2009 zur Pflicht. Ab dann sollen auch öffentliche Gebäude, die stark von Besuchern frequentiert werden, eine Vorbildfunktion übernehmen: Energieausweise müssen in Gebäuden mit mehr als 1000 Nutzfläche gut sichtbar ausgehängt werden.

Grundsätzlich haben Eigentümer und Eigentümerinnen die Möglichkeit, zwischen dem Verbrauchs- und dem Bedarfsausweis zu wählen. Beim Bedarfsausweis ermittelt ein Fachmann oder eine Fachfrau den rechnerischen Energiebedarf und dokumentiert den energetischen Zustand des Gebäudes. Dabei werden die Qualität der Gebäudehülle – wie Fenster, Decken und Außenwände – sowie der Heizungsanlage und des Energieträgers berücksichtigt.

Der Verbrauchsausweis beruht auf dem Energieverbrauch der letzten drei Jahre. Das Ergebnis hängt somit stark vom individuellen Nutzungsverhalten ab und ist daher weniger aussagekräftig.

Bei Wohngebäuden, die vor 1977 gebaut, nicht grundlegend energetisch saniert wurden und weniger als fünf Wohneinheiten haben, ist der Bedarfsausweis zwingend vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Wer sich jedoch bis zum 1. Oktober 2008 für einen Energieausweis entscheidet, hat noch die volle Wahlfreiheit zwischen beiden Ausweisvarianten. Ausgestellt werden kann der Energieausweis von qualifizierten Fachleuten und ist zehn Jahre gültig.

Die Verwaltung wird durch eigene Mitarbeiter bis zum 30. September 2008 für alle gemeindeeigenen Immobilien (Wohngebäude und Nichtwohngebäude) den verbrauchsorientierten Energieausweis ausstellen, mit Ausnahme eines Wohngebäudes, das vor 1965 fertig gestellt wurde. Für dieses Gebäude wird der Energieausweis bis zum 1. Juli 2008 ausgestellt.

Die Verwaltung hat sich für die Erstellung der verbrauchsorientierten Energieausweise entschieden, da das Ausstellen von Bedarfsausweisen auf Grund des enormen Zeitaufwandes in keinem wirtschaftlich vertretbaren Verhältnis steht. Seitens der Verwaltung wird jedoch versucht, für das Rathaus den bedarfsorientierten Energieausweis zu erstellen.

In öffentlichen Gebäuden (Rathaus und Schulen) mit mehr als 1000 Nutzfläche und regelmäßigem Publikumsverkehr werden die Energieausweise ausgehängt.

Weitere Informationen zu Energieausweisen und Energieberatern gibt es z.B. im Internet unter www.dena-energieausweis.de, www.bmvbs.de, oder www.hausimglueck.info. Demnächst liegen auch Informationsflyer im Rathaus der Gemeinde Altenberge aus.

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