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Wasseraufbereitung im Hallenbad mit Salz-Elektrolyse-Verfahren

Schwimmen im leichten Salzwasser zeigt Mehrfachwirkung

Innenansicht des HallenbadesDie Wasseraufbereitung des Hallenbades Altenberge wird seit kurzem mit dem sogenannten Salz-Elektrolyse-Verfahren durchgeführt. Ein positiver Nebeneffekt ist die bessere Verträglichkeit des Wassers für Gäste mit Hautproblemen.

Die Elektrolyseanlage besteht grundsätzlich aus einer Steuereinheit und einer Elektrolysezelle. Die Elektrolysezellen wurden in den Reinwasserkreislauf des Hallenbades eingebaut und mit der Steuereinheit verbunden.

Während des Betriebes der Vakuumfilteranlage fließt das leicht salzhaltige Badewasser durch die Elektrolysezellen. Das gelöste Salz bildet Na+ und CI- (minus)-Ionen. Diese werden durch Elektrolyse in Verbindung mit Wasser (H2O) zu unterchloriger Säure (HOCL) und Natronlauge (NaOH) umgewandelt. Die unterchlorige Säure ist das eigentliche Desinfektionsmittel. Die Entkeimung des Beckenwassers ist ein Oxidationsprozess, bei dem als „Restprodukt“ neues Salz (NaCI) und Wasser (H2O) entsteht. Das im Wasser gelöste Salz wird nicht verbraucht, sondern, wie beschrieben, nach dem Desinfektionsprozess bildet sich wieder neues Salz.

Dieses Verfahren arbeitet rund um die Uhr voll automatisch, aktiviert sich jedoch erst, wenn die Mess- und Regeltechnik einen Desinfektionsbedarf im Beckenwasser feststellt. Die Leistungsstärken der Elektrolysezellen und somit die Chlorproduktion werden von den jeweiligen Desinfektionsbedarf vorgegeben. Es wird nur soviel Chlor produziert wie benötigt wird, um die eingestellten Sollwerte zu erreichen.

Da diese Art der Entkeimung direkt im Beckenwasser vorgenommen wird, ist diese Anlage sehr zuverlässig in der Entkeimung.

Salz im Schwimmbadwasser

Bei dem installierten Entkeimungssystem mittels zwei Durchfluss-Elektrolysezellen wird ein leichter Salzgehalt (ab 0,2 %) im Beckenwasser benötigt. Dieser Salzgehalt hat für die Badegäste nur positive Auswirkungen, welches von anderen Badbetreibern und deren Badegäste bestätigt wurden.

Schwimmen im leichten Salzwasser hat bisher eine Mehrfachwirkung bei den Besuchern gezeigt:

  • Die Haut sieht besser aus.
  • Das Salz entzieht der Haut das Wasser, laugt trotzdem nicht aus, da das Wasser nicht einfach verdunstet, sondern auf der Haut durch das Salz gebunden wird.
  • Nach dem Bad werden die Salzpartikel in die Haut einmassiert, die Durchblutung wird gefördert.
  • Bei Schwimmen werden die Atemwege durch das Inhalieren der unmittelbar über der Wasseroberfläche leicht salzhaltigen Luft gereinigt.
  • Kein Chlorgeruch des Beckenwassers.
  • Keine Augenreizungen (rote Augen).

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