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Weihnachtsgruß von Bürgermeister Reinke

22.12.2022

Wir müssen wieder lernen, nach vorne zu blicken

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Wir können und dürfen trotz aller Unwägbarkeiten wieder zuversichtlich nach vorne blicken, sozial, politisch und ökonomisch.

 

Unsere Demokratie ist stark und wehrhaft. Stark, um Menschen in Not bei uns aufzunehmen und ihnen Schutz zu bieten. Wehrhaft, um allen Gegnern unserer Demokratie mit den Mitteln des Rechtsstaates entgegenzutreten. Wir dürfen aber nicht vergessen, Demokratie ist nicht selbstverständlich, sie ist auf den politischen Willen zur Mitwirkung und Mitverantwortung angewiesen. Demokratie braucht eine lebendige und starke Zivilgesellschaft, sie braucht uns alle.

 

Wie schwer es ist, den unbedingten Willen zu Demokratie und Freiheit zu leben, zeigt sich gerade im Iran. Weder die Brutalität staatlicher Organe noch Gefängnisse noch unfassbare Hinrichtungen haben den Mut der Menschen und den Willen zur Freiheit brechen können. Stellen wir uns auf ihre Seite. Sie brauchen unsere Unterstützung.

 

Auf unsere Gemeinde kommen in den nächsten Jahren viele Herausforderungen zu.

Unsere besondere Verantwortung dabei gilt unseren Kindern und damit einer hochwertigen Entwicklung unserer Kitas und unserer neu zu errichtenden Grundschule mit dem offenen Ganztag. Wir werden zusammen mit allen Partnern für und mit unseren Kindern ganzheitliche Erlebnis-, Lern- und Erziehungsräume gestalten. Damit schaffen wir auch für Eltern, Sorgeberechtigte und nicht zuletzt für die Betreuungs- und Lehrkräfte eine verlässliche Grundlage für ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag für alle Altersstufen.

Die Investition in die neue Schule darf keinesfalls unter den Finanzierungsvorbehalt gestellt werden, denn es ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und unaufschiebbar.

 

Daneben müssen wir, um einige Beispiele hervorzuheben, kurz-, mittel- und langfristige Pläne für bezahlbaren Wohnraum, den Neubau des Rathauses und des Bauhofes, evtl. Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses, die weitere Sanierung des Ortskerns, Erschließungsvorhaben im Rönnenthal, Bahnhofshügel, Kümper V und Altenberge Süd konsequent weiterverfolgen.

Alle diese Aufgaben werden unter strikter Beachtung von Finanzierbarkeit sowie klima- und Artenschutz die Verwaltung und den Rat mit den Fraktionen in besonderem Maße fordern. 

 

In unserer Gemeinde können wir uns auf eine starke Gemeinschaft stützen. In vielen Initiativen wie „Das Haus für Alle“, der Kulturwerkstatt mit der Jugendkreativwerkstatt, dem Heimatverein, dem Steinemuseum, dem Seniorenbeirat und auch den Schützenvereinen, um hier nur einige zu nennen, sind wir alle eingeladen mitzugestalten.

Verbände und Vereine bieten in ihrem ehrenamtlichen Engagement allen Menschen einen verlässlichen und sicheren Lebensraum für ein gutes Miteinander.

Schließlich ist auch an die vielen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu denken, die sich im Privaten uneigennützig und allein aus Hilfsbereitschaft für andere, ob nun Freunde, Bekannte oder auch Fremde, einsetzen. Auch ihnen gilt unser Dank.

Packen wir es gemeinsam an! Es geht um die Zukunft unserer örtlichen Gemeinschaft.

Dann können wir in Altenberge wieder zuversichtlich nach vorne blicken.

 

Wir alle verdienen Aufhellung und Optimismus!

Karl Reinke,

Bürgermeister

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